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Martin Kreher kiebitzte in Schottland
Neuling BW Hohenschönhausen verlor die ersten neun Punktspiele hintereinander. Erst am 14. November stellte sich mit einem 4:2 gegen Trakya Spor ein leises Erwachen ein. Warum dieser erfolglose Start in die Kreisliga C? Martin Kreher, 1. Vorsitzender des Vereins seit 28. Januar und auch Trainer der 2. Herren, gibt Auskunft: "Wir haben anfangs die Situation falsch eingeschätzt. "Der Leistungsunterschied zwischen der D- und der C- Liga ist größer als wir dachten. Außerdem misslang unsere Vorbereitung auf die Saison." Wahrscheinlich fielen auch die Wechsel in die eigene 1. Herren von M. Baumann, Dahlke und Rattunde, die in der D-Klasse die meisten Tore erzielt hatten, ins Gewicht. Den nachrückenden A-Jugendlichen fehlte (verständlicherweise) Erfahrung. Aber die Mannschaft "raufte" sich allmählich zusammen und beendete die Hinrunde auf dem 12. Platz. Diesen 12. Rang belegt sie noch immer. "So wie sich die Mannschaft im Herbst 2004 selber aus dem Sumpf zog, so sollte sie auch weitere Punkte holen", hofft der Trainer, "ihre Einstellung stimmt, die Disziplin ist auffällig gut." Anfang 2005 gab es drei Neuzugänge: Geisler (Wartenberger SV II), Giese (ganz früher HSV RotWeiß), Gorek (ESV Lok Dresden). Das Aufgebot besteht zurzeit aus 19 Spielern. Im Training verlangen er und sein "Co" Burkhard Rietz ("Wir passen seit einem Dreivierteljahr gut zusammen") sehr viel. Mantin Kreher sieht sich immer wieder nach neuen Trainingsmethoden um und kiebitzte auch schon bei anderen Vereinen: "Zum Beispiel 1998 zwei Wochen lang beim Proficlub FC Kilmarnock in Schottland. Das war eine schöne Zeit. " |