RFC Liberta - BW Hohenschönhausen 2:2 (0:0)
     
  Heimmannschaft Gastmannschaft
Aufstellung: Gärtner - Hundt, Rietz, Guhr, A. Ziemann, Nebel - Dubrikow, Matho, P. Ziemann, Dammaschke - Strienitz
Trainer: Bernd Tiffert
Torschützen: 0:1 Guhr (Dubrikow) 0:2 Dammaschke (Nicol) 1:2 --- 2:2 ---
Einwechslungen: Nicol für Strienitz
Gelbe Karten: Lars Matho
Gelb-Rote Karten:
Rote Karten: E.T. P.Ziemann
     
Schiedsrichter
Zuschauer:
     
Spielbericht: Die Spiele von BWH haben in dieser Serie bislang positive wie negative Parallelen. Die Heimspiele wurden bislang nach einem Rückstand immer in einen Sieg gedreht. Auswärts genügte eine 2:0-Führung immer nur zum Punktgewinn. Aber zum Spiel:
Die erste Hälfte ist schnell erzählt. BWH hätte bereits nach einer Minute in Führung gehen können. Dammaschke schlug den Ball diagonal Dubrikow in den Lauf, der diesen technisch sauber mitnahm, dann das Tor aber verfehlte. Dubrikow hatte wenig später wieder die Führung auf dem Fuß, als er sich den Ball jedoch etwas zu weit am herausstürmenden Torwart vorbei legte. Bis zur Pause spielte BWH dann recht kompliziert, überwiegend hohe weite Bälle, die auf dem nassen und rutschigen Boden nur selten gesichert wurden. Auch die zweiten Bälle bekam man nicht unter Kontrolle, um sich vorn festzusetzen. So bleib es bis zur Pause ein langweiliges Gekicke beider Teams.

Nach der Halbzeit tat sich mehr. Dubrikow brach rechts durch, schaute und legte quer auf Guhr, der zu verdienten Führung einschob. Endlich, dachte man und fortan spielte BWH auch etwas sicherer. Als P. Ziemann seinen Gegner faulte, hatte der ihm etwas landestypisches mitzuteilen, das hier nicht wiederholt werde kann. Es ging, wenig überraschend, um eine Paarungsaufforderung mit einem Familienmitglied. Paul wiederholte dies, um dem Schiri diese Beleidigung mitzuteilen. Der wiederum konnte dies nicht einordnen, sah sich beleidigt und zeigte Rot. Nach einer Ecke von Nicol baute man dennoch die Führung aus und hatte noch rund 20 Minuten auf der Uhr. Hier zeigte sich, dass wir in der Summe noch zu naiv spielen, um eine solche Führung trotz Unterzahl ins Ziel zu bringen. Hier muss jeder, egal wo und wie lange er schon spielt, verteidigen. Und zwar mit einfachen klaren Aktionen. Das tat BWH nicht und bekam die Quittung aus zwei Standards. Zunächst per Kopf nach einer Ecke und dann der Ausgleich durch einen völlig unnötigen Freistoß.

Unschöner Höhepunkt war dann der Platzverweis gegen einen Liberta-“Spieler“, der Z per Kopfstoß die Nase ramponierte. Nach dem Spiel gab es die bekannten verbalen Auseinandersetzungen mit den Spielern Libertas, die bis auf undeutliche Beleidigungen und aufgrund ihres schmächtigen Körperbaus lächerlichen Androhungen wenig wirklich Verständliches zu sagen hatten. Aber daran hat man sich ja – leider – im Berliner Fußball schon gewöhnen müssen. Wir freuen uns jetzt schon aufs Rückspiel!!!
Premiere feierte Holger Gärtner zwischen den Pfosten im BWH-Tor. Vielen Dank für diese Bereitschaft der ersten Mannschaft auszuhelfen.
Positiv weiter für BWH, dass man weiterhin ungeschlagen ist, auch wenn die Auswärtsspiele unglücklich verliefen. Nun geht’s zu Empor II, wo wir diese Serie ungeschlagener Spiele ausbauen wollen.
     
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